Pressemitteilungen

 
 

|21.07.2015|
   

Kongressprogramm Biogas 2015 zur konkreten Marktentwicklung

Expertenvorträge veröffentlicht / Spezial-Frühbucher für Besucher bis 28. August

Offenburg. Das Kongressprogramm der 8. Biogas – expo & congress der Messe Offenburg ist veröffentlicht. Der Marktplatz bildet die aktuellen Entwicklungen der Branche in Fachmesse und Kongress ab. Namhafte Referenten diskutieren darüber, welche Optimierungsmöglichkeiten sowie Vermarktungswege Biogas heute und in Zukunft hat. Rund 40 Vorträge über neueste Ergebnisse und Erfahrungen aus Wirtschaft, Forschung und der Praxis bieten Raum für einen intensiven Austausch. Die Vorträge gliedern sich in zwei Kongresszüge, die individuell kombiniert werden können. Der trinationale Kongresszug 1 wird dabei deutsch-französisch simultan übersetzt.
 
Biogas steht parat für die Zukunft – Investitionen nicht verschleppen, langfristige Rolle heute klären

Prof. Dr. Frithjof Staiß vom Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) umreißt in seinem Eröffnungsvortrag den Status Quo der Energiewende in Deutschland und welchen Beitrag Biogas in Zukunft leisten kann. Martin Lohrmann vom Arbeitskreis Biogas Südwest unterstreicht mit Blick in die Zukunft, dass die Klärung der langfristigen Rolle der Biogasanlagen im Strommarkt 2.0 derzeit noch ergebnisoffen ist. Neue Vorschläge wurden an die Ministerien und politischen Entscheidungsträger herangetragen und befinden sich in der Diskussion.  
 
Biogas flexibel einsetzen

Im Rahmen des Kongresses werden die verschiedenen Arten der Flexibilisierung und Anlagenoptimierung intensiv erörtert. Aufgrund der Möglichkeiten zur flexiblen Produktion sowie Speicherung kann Biogas Bedarfsspitzen bei der Strom- und Wärmenutzung untertägig und saisonal bedienen. Martin Lohrmann weist darauf hin, dass mit dem EEG 2016 die Weichen so gestellt werden sollten, dass der Zubau von Nahwärmenetzen wieder Auftrieb erhält. Denn eine Kombination aus Stromproduktion und Wärmenutzung beinhaltet Vorteile.
Zudem wird im Kongress der Frage nachgegangen, ob sich landwirtschaftliche NAWARO Anlagen durch den Umbau zu Abfallanlagen langfristig besser positionieren können.
 
Die Biogasbranche geht voran: Prozessoptimierungen Schlag auf Schlag

Ausgewiesene Experten stellen Erfahrungen und Ergebnisse zur Abgasnachverstromung und Kleingülleanlagen, zur Gärrestaufbereitung und Kraft-Wärme-Kopplung sowie zur Behandlung von Rohbiogas zur Direkteinspeisung ins Erdgasnetz vor. Hierzu wird im Kongress über aktuelle Entwicklungen informiert.

Aus pflanzenbaulicher Perspektive werden nachhaltige Biogasfruchtfolgen vorgestellt. Auch die Auswirkungen der düngerechtlichen Regelungen werden zum aktuellen Stand der Novellierung der Düngeverordnung betrachtet: Hubert God vom Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverband (BLHV) ist sicher, dass die Biogasanlagenbetreiber mit großer Aufmerksamkeit die Neuregelungen der Düngeverordnung, wie beispielsweise zur 170 kgN/ha-Obergrenze, den Sperrzeiträumen und zur Ausbringtechnik verfolgen werden.
 
Biogas bei den europäischen Nachbarn

Das Düngerecht ist auch bei den europäischen Nachbarn derzeit aktueller Diskussionsgegenstand. Darüber wird im Kongress ebenfalls berichtet. Die trinationale Fachmesse mit Kongress im Dreiländereck mit Frankreich und der Schweiz bietet eine Reihe von Praxisbeispielen. Frédéric Pierre von Suez environnement leitet das Biogas-Projekt Biovalsan in Straßburg und betont: „Das Marktpotential für Biomethan in Frankreich kann für die kommenden Jahre sehr positiv bewertet werden, insbesondere aufgrund des vorteilhaften Gesetzesrahmens. Als Partner und Träger des Projekts BIOVALSAN, welches von der Europäischen Kommission im Rahmen des LIFE+ Programms mitfinanziert wird, sehen wir in der Biogas - expo & congress eine gute Gelegenheit, die grenzübergreifende Kommunikation um dieses Projekt zu fördern, und der Fachwelt neu gewonnene Erkenntnisse zu präsentieren“.
 
Schweizer Experten berichten zur Power to Gas Technologie sowie zur Gärgutnachbereitung und den dazugehörigen Stoffflüssen aus wirtschaftlicher, hygienischer und umwelttechnischer Sicht.
  
Noch bis zum 28. August gilt der Besuchertarif für Spezial-Frühbucher: 28 EUR für den Eintagesbesuch von Kongress und Fachmesse, 48 EUR für das Zweitagesticket.
 
Weitere Informationen erhalten Sie online unter www.biogas-offenburg.de. Für Fragen und Wünsche steht Ihnen das Team der Messe Offenburg gerne unter +49 (0)781 9226-39 oder biogas@messe-offenburg.de zur V Verfügung.

  

 
 
|10.06.2015|

Trinationaler Biogas-Kongress und Fachmesse

Frühbucher-Vorteil für Aussteller noch bis 13. Juni / Call for Papers bis 30. Juni

Offenburg. Die Biogas-Branche trifft sich am 25. und 26. November am Messestandort Offenburg zur Biogas – expo & congress. Die Kongressmesse ist trinational ausgerichtet mit Fokus auf die Metropolregion am Oberrhein mit Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Wie hoch der Bedarf an grenzüberschreitendem Dialog und Best-Practice-Beispielen ist, spiegelt die Zahl von elf Nationen, die bei der letztjährigen, siebenten Ausgabe des Formats vertreten waren.

Noch bis 30. Juni sind im Call for Papers Experten aufgerufen weitere Abstracts einzureichen für die folgenden Themen: Direktvermarktung, flexible Fahrweise, Prozess- und Kostenoptimierung, Güllekleinanlagen, Entwicklung in Frankreich und der Schweiz, Pflanzenbau und Düngung, Gärrestaufbereitung und Effizienz von Kraft-Wärme-Kopplung.

Aktuelle Diskussion als Inhalt

Neben der Fachausstellung stehen aktuelle Themen auf dem Programm wie Stromdirektvermarktung und flexible Gasproduktion. Der aktuelle Stand der Gesetzesvorlage zum EEG wird illustriert durch Praxisbeispiele. Wie kann sich die Anbindung an den Direktabnehmer gestalten, wie muss eine Netzgestaltung aussehen, die die Chancen einer dezentralen Energieproduktion nutzt. Angesichts limitierter Einspeisevergütungen spielt die Wirtschaftlichkeit sowie Prozess- und Kostenoptimierung eine wachsende Rolle. Welche Technologien lohnen sich – auch ohne Fördermodelle. Güllekleinanlagen bleiben Thema für die nachhaltige Energietechnologie, die dank der guten Speicherbarkeit von Bio-Methan auch Bedarfsspitzen bei Strom- und Wärmenutzung bedienen kann.

Konkret sind Pflanzenbau und Düngung im Zeichen von Neuerungen bei Greening und der Düngemittelverordnung angesprochen. Darüber hinaus bietet das Innovationsforum Vorträge zu konkreten Neuentwicklungen und innovativen Modellen. Entlang der Rheinschiene Deutschland, Frankreich, Schweiz wird ein Überblick über die aktuellen Märkte geboten.

Zielgruppe erreichen mit Frühbucher-Vorteil

Noch bis zum 13. Juni können Aussteller vom Frühbucher-Vorteil profitieren, die bei der Biogas – expo & congress ihre Zielgruppe von Planern und Ingenieuren über Vertreter von Land- und Forstwirtschaft, Lieferanten von Cofermenten, Kommunen und Verwaltung bis hin zu Energieversorgern, Stadtwerken, Investoren und Anlagenbetreiber erreichen wollen wie auch Mitglieder aus Wissenschaft und Forschung.

Die Fachmesseausstellung bietet einen Überblick über Markt und Technologie. Eine Ausstellerstimme vom Vorjahr spiegelt die Zufriedenheit mit der Besucherqualität. "Die Messe hat schon jetzt unsere Erwartungen erfüllt", kommentierte Ralf Treiber von der Buchen Umweltservice GmbH bei der Biogas 2014.

Weitere Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie online unter www.biogas-offenburg.de. Für Fragen und Anregungen steht Ihnen das Messeteam unter FON +49 (0) 781 9226-39 oder biogas@messe-offenburg.de zur Verfügung. 




|24.10.2014|
 

Schlussbericht zur 7. Biogas - expo & congress in Offenburg

Elf Nationen zu Gast auf der Kongressmesse Biogas in Offenburg

  
Offenburg. Als trinationaler Treffpunkt für die Branche zeigte sich die siebte Ausgabe von Biogas - expo & congress am Messestandort Offenburg vom 22. bis 23. Oktober zunehmend international. 46 Aussteller (Vorjahr: 44 Aussteller) und 867 Besucher (Vorjahr: 859 Besucher) aus elf Nationen nutzten das Veranstaltungsformat für ihren intensiven Austausch. "Der trinationale Branchentreff für Biogas hat einmal mehr eine Notwendigkeit zum grenzüberschreitenden Erfahrungsdialog bestätigt.", erklärt Messechefin Sandra Kircher. Der Messestandort Offenburg mit seiner zentralen Lage in der Metropolregion Oberrhein biete ideale Voraussetzungen, so Kircher weiter.
 
Die Fachmesseausstellung bot einen Überblick über Markt und Technologie. Die Aussteller aus vier Nationen zeigten sich zufrieden. "Die Messe hat schon jetzt unsere Erwartungen erfüllt", kommentierte Ralf Treiber von der Buchen Umweltservice GmbH.
 
Bei der Eröffnung vertrat Edith Schreiner, Oberbürgermeisterin der Stadt Offenburg, mit Nachdruck die These, dass die "Energiewende das größte wirtschaftspolitische Projekt seit der Wiedervereinigung ist". Dabei sei die Biogasnutzung für das Gelingen der Energiewende unverzichtbar. Vertreter der drei Nationen in der Metropolregion am Oberrhein gaben einen Überblick über den Status Quo der Biogasnutzung in Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Im Anschluss standen individuell kombinierbare Kongressvorträge zu aktuellen Fragestellungen wirtschaftlicher und technischer Optimierung, Forschung, Finanzierung und Entwicklung auf dem Programm.
 
Die Jahrestagung des Internationalen Biogas und Bioenergie Kompetenzzentrums (IBBK) war in den Kongress an beiden Messetagen integriert. Das Energie-Netzwerk der Trinationalen Metropolregion Oberrhein TRION veranstaltete am zweiten Messetag die trinationale Konferenz zur "Nachhaltigen Biomassenutzung am Oberrhein". Dabei freute sich die Leiterin der Koordinationsstelle Vulla Parasote über voll besetzte Konferenzräume: "Die Teilnehmer sind wirklich trinational und die Verknüpfung von Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft funktioniert", so Parasote.
  
Die Zukunft für Strom aus Biogas liegt vor allem in der bedarfsgerechten Erzeugung und in der Speicherfähigkeit, stellte Udo Hemmerling, stellvertretender Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes fest. Auch wenn der Deutsche Bauernverband einen Einbruch beim Bau neuer Biogasanlagen durch die EEG-Novelle voraussieht, unterstrich Hemmerling, dass die Landwirtschaft weiterhin ein hohes Interesse an der Verknüpfung mit den Energiemärkten habe. Im Wärmemarkt sei feste Biomasse bereits heute voll marktfähig. Ein erhebliches Potenzial für Heizwärme in der Biogastechnologie zeigte Christian Letalik von C.A.R.M.E.N. e.V. auf. Insbesondere für bestehende Anlagen besteht eine wirtschaftliche Optimierungsmöglichkeit in der Nutzung von Abwärme in Kombination mit Biomasseheizwerken.
 
Aktuell sind rund 8.000 Biogasanlagen in Deutschland in Betrieb und 4,4 Prozent der Gesamtenergieleistung wird durch Biogas erbracht. In Baden-Württemberg, das etwa zehn Prozent der Fläche in Deutschland einnimmt und zehn Prozent der Bevölkerung stellt, laufen knapp zehn Prozent der Anlagen.
  
Die achte Biogas - expo & congress findet am 25. + 26. November 2015 wieder bei der Messe Offenburg statt.
  
Weitere Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie online unter www.biogas-offenburg.de. Für Fragen und Anregungen steht Ihnen das Team der Messe Offenburg unter FON +49 (0) 781 9226-39 oder biogas@messe-offenburg.de zur Verfügung.


Subinhalte