Pressemitteilungen

    
   


|20.04.2016|

Trinationale Biogas-Fachmesse und Kongress

Call for Papers bis 29. Juli / Frühbucher-Vorteil für Aussteller noch bis 15. Juli

Offenburg. Am 8. + 9. Februar 2017 bietet die Biogas – expo & congress am Messestandort Offenburg zum neunten Mal die zentrale Branchenplattform im Südwesten. Trinational ausgerichtet fokussiert die Kongressmesse auf den grenzüberschreitenden Biogasmarkt Baden-Württembergs, der Nordwestschweiz und Ostfrankreichs.

Biogas wird im landwirtschaftlichen und zunehmend im kommunalen Kontext genutzt, sei es in der Kompost- und Grünlandwirtschaft, der Klärschlammverwertung oder der direkten Nutzung als aufbereitetes Rohbiogas im Erdgasnetz. Die Fachveranstaltung der Messe Offenburg bietet den grenzüberschreitenden Dialog und Best-Practice-Beispiele aus der Biogaswirtschaft. Dies spiegeln die Erfahrungsberichte der Unternehmen und Projekte wider, die bei der letztjährigen Veranstaltung als Aussteller und Referenten vertreten waren. So berichtete Yvan Tritz von France Biogaz über eine Biogaskooperation mit landwirtschaftlichen Erzeugern in grenznaher Region in Frankreich, bei der durch die kollektive Verwertung von Reststoffen aus der Tierhaltung als Biogas erfolgreich ein wichtiges Trinkwasservorkommen nachhaltig geschützt wird.

Neuerungen bei Technologien und Substraten sowie Best-Practice-Modelle für Vermarktung als Schwerpunkte 

Betreiber und die Forschung verfolgen laufend Neuerungen beim Substrateinsatz, der Prozessoptimierung, der Technik sowie den betrieblichen und gesetzlichen Anforderungen. Auf der Fachmesse und im Kongress steht die Substratauswahl im Betriebskonzept als aktuelles Thema auf dem Programm. So soll der Frage nachgegangen werden, welche Anbaubiomasse bzw. welches Substrat der Betreiber wählen soll, passend für seinen Betrieb und für die Kooperationsmodelle mit seinen Partnern.

Die Flexibilisierung bleibt ein zentraler Themenbereich, wofür die Veranstaltung den Raum für einen intensiven Erfahrungsaustausch bietet, ebenso wie bei der Wärmenutzung und geeigneten Vermarktungskonzepten. Die Aufbereitung von Rohbiogas, dessen Direkteinspeisung und Vermarktungsbeispiele bilden einen eigenen Themenkreis der Kongressmesse.

Innovationen in der Technologie und im Anlagenmanagement zu nutzen, dies bleibt zentrales Interesse der Betreiber, nicht zuletzt vor dem Hintergrund des gesetzlichen Rahmens der Biogasvermarktung. Das Innovationsforum bietet Vorträge zu konkreten Neuentwicklungen und erprobten Modellen, z.B. der Optimierung der Produktionskosten.

Entlang der Rheinschiene Deutschland, Frankreich, Schweiz wird erneut ein Überblick über die aktuellen Märkte geboten. Als weitere Themenschwerpunkte sind im Call for Papers Pflanzenbau und Düngung sowie Kleingülleanlagen gesetzt. Im Rahmen des Call for Papers können bis zum 29. Juli 2016 Vortragsvorschläge für den Kongress eingereicht werden.

Zielgruppe erreichen mit Frühbucher-Vorteil für Aussteller

Die praxisorientierte Plattform bietet Ausstellern bis zum 15. Juli die Möglichkeit, von einem Frühbucher-Vorteil zu profitieren. Damit erreicht der Aussteller durch die Präsenz auf der Fachmesse seine Zielgruppen anzusprechen.

Weitere Informationen erhalten Sie online unter www.biogas-offenburg.de. Für Fragen und Wünsche steht Ihnen das Team der Messe Offenburg gerne unter +49 (0)781 9226-54 oder biogas@messe-offenburg.de zur Verfügung.

 



Abschlussbericht

Biogas 2015: Flexibel für das Energiesystem

Kongress und Fachmesse im Licht aktueller EEG-Diskussion

 
Offenburg. Die achte Ausgabe der Biogas – expo & congress der Messe Offenburg stand vom 25. bis 26. November 2015 im Zeichen der Diskussionen zur Neuausrichtung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), dessen Neufassung im Frühjahr verabschiedet werden soll.

In ihren rund vierzig Vorträgen stellten die Referenten in dem praxisorientierten zweizügigen Kongress Modelle der Flexibilisierung, Vermarktung und Optimierung der Biogasproduktion vor. Zudem wurden die Erfahrungen zur Nahwärmeversorgung, zum Anlagen- und Risikomanagement sowie dem Biogaspflanzenbau und Güllekleinanlagen diskutiert.
 
Trinationale Ausrichtung im Markt bestätigt  

Die Biogasproduktion in Frankreich und der Schweiz wächst. Aktuelle Projekte und Entwicklungen in den Nachbarmärkten wurden im Rahmen der Veranstaltung thematisiert. Die grenzüberschreitende Plattform für den Biogasmarkt in Deutschland, Frankreich und der Schweiz bot Informationen und Erfahrungen zu neuesten Technologien zur Aufreinigung von Biogas und Direkteinspeisung ins Erdgasnetz. Frédéric Pierre stellte den derzeitigen Stand des Projekts Biovalsan an der Kläranlage Straßburg dar. Seit September 2015 wird das aus Klärschlamm gewonnene Biomethan ins Erdgasnetz der Metropole eingespeist.

Maßgeblich waren es hier auch die zu erwartenden Neuregelungen der Düngeverordnung in Deutschland, die die Biogasanlagenbetreiber und ihre Zulieferer und Dienstleister beschäftigen.

Der Kongress mit Fachmesse bot für 793 interessierte Fachbesucher das Veranstaltungsformat für ihren intensiven Austausch.
 
Die Biogasanlagen bleiben für die Energiewende wichtig

Unsere Energieversorgung wird aus Gründen des lebensnotwendigen Klimaschutzes, der Versorgungssicherheit und der ökonomischen Vernunft mehr erneuerbare Energieressourcen nutzen. Ziel ist eine Steigerung des Anteils der Erneuerbaren am Stromverbrauch in Deutschland auf 40 - 45 Prozent bis 2025. Diskutiert wurde auf der Kongressmesse, welche Rolle Biogas dabei spielen kann und wie dezentral und verlässlich unsere Energiezukunft wird.

Biogas steht bereit, um für das Energiesystem mit zunehmendem Anteil der Erneuerbaren notwendige Versorgungs- und Systemdienstleistungen zu erbringen. Martin Lohrmann vom Arbeitskreis Biogas Südwest unterstrich, dass wir derzeit nur Biogas zur Hand haben, um eine relativ große Deckungslücke im Winter zu schließen und um den Bedarf an konventionellen Kraftwerken für die Phasen der Dunkelflaute zu senken. Martin Lohrmann: „Weil es die Langzeitspeicher noch nicht gibt und Power-to-Gas noch nicht marktreif ist, können und sollten die Biogasanlagen hier in eine Marktlücke vorstoßen. Bei einer Schwerpunktverlagerung der Biogaserzeugung in den Winter würden sich zudem die Chancen für eine erlösbringende Wärmevermarktung bzw. für die effiziente Gesamtverwertung des ökologisch und finanziell teuren Biogases verbessern. Die Verrechnung von Brennstoffkosten auf die Wärme ist zwingend, um den Biogasstrom von Brennstoffkosten zu entlasten.“   

Wenn die Hinwendung zu den Marktnischen konsequent vollzogen werde und wenn gleichzeitig die Biogaserzeugung auf eine langfristig sichere Basis verschoben werde, dann spielen die vielen Biogasanlagen nach Lohrmann auch weiterhin eine wichtige Rolle für die Energiewende und den Klimaschutz.

Lohrmanns Forderung: „Bei den Schlussdiskussionen zum EEG 2016 muss die Branche darauf drängen, dass die Funktionen der Biogasanlagen im Stromsystem noch stärker herausgearbeitet werden. Auf die Weise kann es auch zur breiten politischen Unterstützung für die nötige EEG-Anschlussförderung für die vielen Biogasbestandsanlagen kommen.“
   
Biogene Ressourcen vielgestaltig nutzen: Biogase zur Speicherung im Energiesystem

Dr. Michael Specht vom Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) hob hervor, dass Biogase einen vielfältigen Beitrag im Energiesystem der Zukunft leisten können. Forschungen am ZSW befassen sich mit der Erzeugung biomassestämmiger Synthesegase durch Vergasung/Pyrolyse. Ebenso im Zentrum stehen die Weiterentwicklung der Wasserstoffproduktion und Brennstoffreformierung. Diese Technologien können zusätzlich zur Erzeugung und Nutzung von Brenn- und Kraftstoffen aus erneuerbaren Quellen auch Energie speichern: Die Erneuerbaren Energien werden in einen leicht transportablen Energieträger überführt und so gespeichert. Zum zweiten können die Erneuerbaren Energien durch die Erzeugung von Wasserstoff bzw. wasserstoffreichem Gas effizient verstromt werden.
 
Von der Biopower Nordwestschweiz berichtete Mike Keller zur Speicherung von Strom aus Biogas mit der Power-to-Gas-Technologie, und er unterstrich die Zukunftsperspektiven dieser Technologie.
   
Die nächste Biogas – expo & congress findet am 8. + 9. Februar 2017 bei der Messe Offenburg statt.
  
Weitere Informationen erhalten Sie online unter www.biogas-offenburg.de. Für Fragen und Wünsche steht Ihnen das Team der Messe Offenburg gerne unter +49 (0)781 9226-39 oder biogas@messe-offenburg.de zur Verfügung.

   
   
   

|06.11.2015|

 

Größte Biogas-Plattform im Südwesten bekräftigt deutsch-französischen Austausch

Kooperation mit dem trinationalen Energienetzwerk TRION cimate gestärkt

   

Offenburg. Am 25. und 26. November 2015 findet bereits die achte Biogas – expo & congress bei der Messe Offenburg statt. Der Kongress sowie die Fachmesse thematisieren die aktuellen Fragestellungen der Biogas-Branche und schaffen erneut eine grenzüberschreitende Plattform für den Biogasmarkt in Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Mit rund 40 Vorträgen bietet der simultan übersetzte Kongress ein kompaktes Angebot an Fachkompetenz sowie Raum für intensiven Erfahrungsaustausch.
  
Direkt auf der anderen Seite des Rheins hat die Stadt Straßburg im September dieses Jahres eine neue Biogasanlage eingeweiht. Rund 1,6 Millionen Kubikmeter Biogas soll die erste Anlage dieser Art in Frankreich pro Jahr produzieren. Der grenzüberschreitende Dialog der Biogas-Fachveranstaltung der Messe Offenburg wird durch den Ausbau der Kooperation mit dem deutsch-französischen Energienetzwerk TRION verstärkt.
 
Den Fragen welche Flexibilisierungsmöglichkeiten und Optimierungen für bestehende Biogasanlagen sinnvoll sind, widmen sich zwei parallel laufende Kongresse. Von der Biogasproduktion und Vorbehandlung der Substrate über Prozessoptimierungen bis hin zu  Vermarktungswegen.
 
Die flexible Nutzung von Biogas wird ein zunehmend wichtiges Vermarktungskriterium. Aufgrund der Möglichkeiten zur flexiblen Produktion sowie Speicherung kann Biogas Bedarfsspitzen bei der Strom- und Wärmenutzung untertägig und saisonal bedienen. Die aktuelle Entwicklung des Erneuerbare Energien-Gesetzes in Deutschland bedeutet für die Betreiber, dass neue Wertschöpfungsmodelle aufzugreifen sind. Martin Lohrmann vom Arbeitskreis Biogas Südwest betrachtet in seinem Vortrag die Positionierung von Biogas im neuen Strommarkt 2.0 und fordert, dass mit dem EEG 2016 die Weichen so gestellt werden sollten, dass der Zubau von Nahwärmenetzen wieder Auftrieb erhält.
 
Der Biogasprozess erzeugt nicht nur einen regenerativen und speicherbaren Energieträger, sondern auch einen wertvollen Dünger. Hubert Gold vom Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverband referiert daher über die Regelungen zur Düngeverordnung  und ist sich sicher, dass die Biogasanlagenbetreiber mit großer Aufmerksamkeit die Neuregelungen sowie den Sperrzeiträumen zur Ausbringtechnik verfolgen werden.
 
Veranstalter und Veranstaltungsort: Messe Offenburg, Oberrheinhalle, Schutterwälder Str. 3, 77656 Offenburg.
 
Weitere Informationen erhalten Sie online unter www.biogas-offenburg.de. Für Fragen steht Ihnen das Team der Messe Offenburg gerne unter +49 (0)781 9226-39 oder biogas@messe-offenburg.de zur Verfügung.

  

   

  

|21.07.2015|
   

Kongressprogramm Biogas 2015 zur konkreten Marktentwicklung

Expertenvorträge veröffentlicht / Spezial-Frühbucher für Besucher bis 28. August

Offenburg. Das Kongressprogramm der 8. Biogas – expo & congress der Messe Offenburg ist veröffentlicht. Der Marktplatz bildet die aktuellen Entwicklungen der Branche in Fachmesse und Kongress ab. Namhafte Referenten diskutieren darüber, welche Optimierungsmöglichkeiten sowie Vermarktungswege Biogas heute und in Zukunft hat. Rund 40 Vorträge über neueste Ergebnisse und Erfahrungen aus Wirtschaft, Forschung und der Praxis bieten Raum für einen intensiven Austausch. Die Vorträge gliedern sich in zwei Kongresszüge, die individuell kombiniert werden können. Der trinationale Kongresszug 1 wird dabei deutsch-französisch simultan übersetzt.
 
Biogas steht parat für die Zukunft – Investitionen nicht verschleppen, langfristige Rolle heute klären

Prof. Dr. Frithjof Staiß vom Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) umreißt in seinem Eröffnungsvortrag den Status Quo der Energiewende in Deutschland und welchen Beitrag Biogas in Zukunft leisten kann. Martin Lohrmann vom Arbeitskreis Biogas Südwest unterstreicht mit Blick in die Zukunft, dass die Klärung der langfristigen Rolle der Biogasanlagen im Strommarkt 2.0 derzeit noch ergebnisoffen ist. Neue Vorschläge wurden an die Ministerien und politischen Entscheidungsträger herangetragen und befinden sich in der Diskussion.  
 
Biogas flexibel einsetzen

Im Rahmen des Kongresses werden die verschiedenen Arten der Flexibilisierung und Anlagenoptimierung intensiv erörtert. Aufgrund der Möglichkeiten zur flexiblen Produktion sowie Speicherung kann Biogas Bedarfsspitzen bei der Strom- und Wärmenutzung untertägig und saisonal bedienen. Martin Lohrmann weist darauf hin, dass mit dem EEG 2016 die Weichen so gestellt werden sollten, dass der Zubau von Nahwärmenetzen wieder Auftrieb erhält. Denn eine Kombination aus Stromproduktion und Wärmenutzung beinhaltet Vorteile.
Zudem wird im Kongress der Frage nachgegangen, ob sich landwirtschaftliche NAWARO Anlagen durch den Umbau zu Abfallanlagen langfristig besser positionieren können.
 
Die Biogasbranche geht voran: Prozessoptimierungen Schlag auf Schlag

Ausgewiesene Experten stellen Erfahrungen und Ergebnisse zur Abgasnachverstromung und Kleingülleanlagen, zur Gärrestaufbereitung und Kraft-Wärme-Kopplung sowie zur Behandlung von Rohbiogas zur Direkteinspeisung ins Erdgasnetz vor. Hierzu wird im Kongress über aktuelle Entwicklungen informiert.

Aus pflanzenbaulicher Perspektive werden nachhaltige Biogasfruchtfolgen vorgestellt. Auch die Auswirkungen der düngerechtlichen Regelungen werden zum aktuellen Stand der Novellierung der Düngeverordnung betrachtet: Hubert God vom Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverband (BLHV) ist sicher, dass die Biogasanlagenbetreiber mit großer Aufmerksamkeit die Neuregelungen der Düngeverordnung, wie beispielsweise zur 170 kgN/ha-Obergrenze, den Sperrzeiträumen und zur Ausbringtechnik verfolgen werden.
 
Biogas bei den europäischen Nachbarn

Das Düngerecht ist auch bei den europäischen Nachbarn derzeit aktueller Diskussionsgegenstand. Darüber wird im Kongress ebenfalls berichtet. Die trinationale Fachmesse mit Kongress im Dreiländereck mit Frankreich und der Schweiz bietet eine Reihe von Praxisbeispielen. Frédéric Pierre von Suez environnement leitet das Biogas-Projekt Biovalsan in Straßburg und betont: „Das Marktpotential für Biomethan in Frankreich kann für die kommenden Jahre sehr positiv bewertet werden, insbesondere aufgrund des vorteilhaften Gesetzesrahmens. Als Partner und Träger des Projekts BIOVALSAN, welches von der Europäischen Kommission im Rahmen des LIFE+ Programms mitfinanziert wird, sehen wir in der Biogas - expo & congress eine gute Gelegenheit, die grenzübergreifende Kommunikation um dieses Projekt zu fördern, und der Fachwelt neu gewonnene Erkenntnisse zu präsentieren“.
 
Schweizer Experten berichten zur Power to Gas Technologie sowie zur Gärgutnachbereitung und den dazugehörigen Stoffflüssen aus wirtschaftlicher, hygienischer und umwelttechnischer Sicht.
  
Noch bis zum 28. August gilt der Besuchertarif für Spezial-Frühbucher: 28 EUR für den Eintagesbesuch von Kongress und Fachmesse, 48 EUR für das Zweitagesticket.
 
Weitere Informationen erhalten Sie online unter www.biogas-offenburg.de. Für Fragen und Wünsche steht Ihnen das Team der Messe Offenburg gerne unter +49 (0)781 9226-39 oder biogas@messe-offenburg.de zur V Verfügung.

  

 
 
|10.06.2015|

Trinationaler Biogas-Kongress und Fachmesse

Frühbucher-Vorteil für Aussteller noch bis 13. Juni / Call for Papers bis 30. Juni

Offenburg. Die Biogas-Branche trifft sich am 25. und 26. November am Messestandort Offenburg zur Biogas – expo & congress. Die Kongressmesse ist trinational ausgerichtet mit Fokus auf die Metropolregion am Oberrhein mit Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Wie hoch der Bedarf an grenzüberschreitendem Dialog und Best-Practice-Beispielen ist, spiegelt die Zahl von elf Nationen, die bei der letztjährigen, siebenten Ausgabe des Formats vertreten waren.

Noch bis 30. Juni sind im Call for Papers Experten aufgerufen weitere Abstracts einzureichen für die folgenden Themen: Direktvermarktung, flexible Fahrweise, Prozess- und Kostenoptimierung, Güllekleinanlagen, Entwicklung in Frankreich und der Schweiz, Pflanzenbau und Düngung, Gärrestaufbereitung und Effizienz von Kraft-Wärme-Kopplung.

Aktuelle Diskussion als Inhalt

Neben der Fachausstellung stehen aktuelle Themen auf dem Programm wie Stromdirektvermarktung und flexible Gasproduktion. Der aktuelle Stand der Gesetzesvorlage zum EEG wird illustriert durch Praxisbeispiele. Wie kann sich die Anbindung an den Direktabnehmer gestalten, wie muss eine Netzgestaltung aussehen, die die Chancen einer dezentralen Energieproduktion nutzt. Angesichts limitierter Einspeisevergütungen spielt die Wirtschaftlichkeit sowie Prozess- und Kostenoptimierung eine wachsende Rolle. Welche Technologien lohnen sich – auch ohne Fördermodelle. Güllekleinanlagen bleiben Thema für die nachhaltige Energietechnologie, die dank der guten Speicherbarkeit von Bio-Methan auch Bedarfsspitzen bei Strom- und Wärmenutzung bedienen kann.

Konkret sind Pflanzenbau und Düngung im Zeichen von Neuerungen bei Greening und der Düngemittelverordnung angesprochen. Darüber hinaus bietet das Innovationsforum Vorträge zu konkreten Neuentwicklungen und innovativen Modellen. Entlang der Rheinschiene Deutschland, Frankreich, Schweiz wird ein Überblick über die aktuellen Märkte geboten.

Zielgruppe erreichen mit Frühbucher-Vorteil

Noch bis zum 13. Juni können Aussteller vom Frühbucher-Vorteil profitieren, die bei der Biogas – expo & congress ihre Zielgruppe von Planern und Ingenieuren über Vertreter von Land- und Forstwirtschaft, Lieferanten von Cofermenten, Kommunen und Verwaltung bis hin zu Energieversorgern, Stadtwerken, Investoren und Anlagenbetreiber erreichen wollen wie auch Mitglieder aus Wissenschaft und Forschung.

Die Fachmesseausstellung bietet einen Überblick über Markt und Technologie. Eine Ausstellerstimme vom Vorjahr spiegelt die Zufriedenheit mit der Besucherqualität. "Die Messe hat schon jetzt unsere Erwartungen erfüllt", kommentierte Ralf Treiber von der Buchen Umweltservice GmbH bei der Biogas 2014.

Weitere Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie online unter www.biogas-offenburg.de. Für Fragen und Anregungen steht Ihnen das Messeteam unter FON +49 (0) 781 9226-39 oder biogas@messe-offenburg.de zur Verfügung. 




|24.10.2014|
 

Schlussbericht zur 7. Biogas - expo & congress in Offenburg

Elf Nationen zu Gast auf der Kongressmesse Biogas in Offenburg

  
Offenburg. Als trinationaler Treffpunkt für die Branche zeigte sich die siebte Ausgabe von Biogas - expo & congress am Messestandort Offenburg vom 22. bis 23. Oktober zunehmend international. 46 Aussteller (Vorjahr: 44 Aussteller) und 867 Besucher (Vorjahr: 859 Besucher) aus elf Nationen nutzten das Veranstaltungsformat für ihren intensiven Austausch. "Der trinationale Branchentreff für Biogas hat einmal mehr eine Notwendigkeit zum grenzüberschreitenden Erfahrungsdialog bestätigt.", erklärt Messechefin Sandra Kircher. Der Messestandort Offenburg mit seiner zentralen Lage in der Metropolregion Oberrhein biete ideale Voraussetzungen, so Kircher weiter.
 
Die Fachmesseausstellung bot einen Überblick über Markt und Technologie. Die Aussteller aus vier Nationen zeigten sich zufrieden. "Die Messe hat schon jetzt unsere Erwartungen erfüllt", kommentierte Ralf Treiber von der Buchen Umweltservice GmbH.
 
Bei der Eröffnung vertrat Edith Schreiner, Oberbürgermeisterin der Stadt Offenburg, mit Nachdruck die These, dass die "Energiewende das größte wirtschaftspolitische Projekt seit der Wiedervereinigung ist". Dabei sei die Biogasnutzung für das Gelingen der Energiewende unverzichtbar. Vertreter der drei Nationen in der Metropolregion am Oberrhein gaben einen Überblick über den Status Quo der Biogasnutzung in Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Im Anschluss standen individuell kombinierbare Kongressvorträge zu aktuellen Fragestellungen wirtschaftlicher und technischer Optimierung, Forschung, Finanzierung und Entwicklung auf dem Programm.
 
Die Jahrestagung des Internationalen Biogas und Bioenergie Kompetenzzentrums (IBBK) war in den Kongress an beiden Messetagen integriert. Das Energie-Netzwerk der Trinationalen Metropolregion Oberrhein TRION veranstaltete am zweiten Messetag die trinationale Konferenz zur "Nachhaltigen Biomassenutzung am Oberrhein". Dabei freute sich die Leiterin der Koordinationsstelle Vulla Parasote über voll besetzte Konferenzräume: "Die Teilnehmer sind wirklich trinational und die Verknüpfung von Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft funktioniert", so Parasote.
  
Die Zukunft für Strom aus Biogas liegt vor allem in der bedarfsgerechten Erzeugung und in der Speicherfähigkeit, stellte Udo Hemmerling, stellvertretender Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes fest. Auch wenn der Deutsche Bauernverband einen Einbruch beim Bau neuer Biogasanlagen durch die EEG-Novelle voraussieht, unterstrich Hemmerling, dass die Landwirtschaft weiterhin ein hohes Interesse an der Verknüpfung mit den Energiemärkten habe. Im Wärmemarkt sei feste Biomasse bereits heute voll marktfähig. Ein erhebliches Potenzial für Heizwärme in der Biogastechnologie zeigte Christian Letalik von C.A.R.M.E.N. e.V. auf. Insbesondere für bestehende Anlagen besteht eine wirtschaftliche Optimierungsmöglichkeit in der Nutzung von Abwärme in Kombination mit Biomasseheizwerken.
 
Aktuell sind rund 8.000 Biogasanlagen in Deutschland in Betrieb und 4,4 Prozent der Gesamtenergieleistung wird durch Biogas erbracht. In Baden-Württemberg, das etwa zehn Prozent der Fläche in Deutschland einnimmt und zehn Prozent der Bevölkerung stellt, laufen knapp zehn Prozent der Anlagen.
  
Die achte Biogas - expo & congress findet am 25. + 26. November 2015 wieder bei der Messe Offenburg statt.
  
Weitere Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie online unter www.biogas-offenburg.de. Für Fragen und Anregungen steht Ihnen das Team der Messe Offenburg unter FON +49 (0) 781 9226-39 oder biogas@messe-offenburg.de zur Verfügung.


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